Portraitfotografie in alltäglichen Situationen

In Fotostudios wird für Portraitfotografie mit Stativ, optimalem Hintergrund, größeren Profikameras und erprobten manuellen Voreinstellungen gearbeitet. Im Alltag stehen wir aber meistens vor anderen Siruationen. Wir fotografieren meist ohne Stativ und dem Hintergrund wird oft wenig Bedeutung beigemessen. Besonders reizvoll sind auch spontane Schnappschuss Portraits. Dabei ist es nicht immer ganz leicht, die Kamera vollständig ruhig zu halten.
Vorteilhafte Kameraeigenschaften für Portraits
Oder die Person, die wir fotografieren möchten, bewegt sich unwillkürlich. Weshalb dann auch oft verschwommene oder zumindest leicht unscharfe Bilder entstehen.
Speziell für Portraits sind jedoch 3 Eigenschaften entscheidend:
- Je größer der Sensor, desto geringere Schärfentiefe. D.h., man kann das Portrait sehr gut vor dem verschwommenen Hintergrund herausarbeiten.
- Ein lichtstarkes Obhektiv für scharfe, detailreiche und farbechte Bilder.
- Für Portraitaufnahmen ist bekanntermaßen ein Telebereich von etwa 80 – 100 mm Brennweite (Kleinbildäquivalent) optimal. Das haben im Grunde alle neuen Kompaktkameras drauf.
Schon ab 1.0 Zoll Sensoren sind fantastische Portraits möglich mit unscharfem Hintergrund. Solche Bilder geben in Fotobüchern oder auf Postern einiges her.
Portraitfotografie für Profis
Wer sich aber auf Portraitaufnahmen spezialisieren will, der wird auch auf eine Kamera mit Vollformatsensor und einer Festbrennweite zurückgreifen.
Während man bei System- und Spiegelreflexkameras mit großem Sensor dazu nur ein Objektiv mit Festbrennweite wechseln muss, gibt es im Sektor der Kompaktkameras für die Portraitfotografie eigene Kameras.
Diese Kameras bieten 2 optimale Voraussetzungen:
- Großer Sensor mit geringer Schärfentiefe. Damit kann man das Hauptmotiv exzellent vor dem unscharfen Hintergrund herausarbeiten.
- Überragende Lichtstärke gegenüber Zoomobjektiven
Kriterien für gute Portraitaufnahmen in Alltagssituationen
- Möglichst großer Sensor (ab 1 Zoll)
- Lichtstarkes Objektiv
- Kurze Auslösezeit
- Schneller Fokus
- Optischer Bildstabilisator
- Augenerkennung

Man muss nicht immer ins Fotostudio gehen, um herrliche Portraitaufnahmen zu machen. Die aktuellen 1.0 Zoll Sensor Kameras, sowohl im Taschenformat als auch als Bridgekamera bieten hervorragende Möglichkeiten. Auch ungeübte Fotografen können im Automatikmodus mit Motivprogramm oder auch bei halb-manueller Einstellung fantastische Aufnahmen machen. Sie weisen annähernd Spiegelreflexkanera-Qualität auf. Mit ein Bisschen Kreativität kann man sich oft sogar einen Fotografen sparen.
Einen praktischen Leitfaden für dieses beliebte und ergiebige Spezialgebiet finden Sie in dem Bestseller Buch „Natürliche Portraitfotografie„.
Portraitaufnahmen werden schließlich nicht nur im Fotostudio, sondern auch zu Hause im Privatbereich gemacht. Und oft auch nachbearbeitet. Nicht, um unrealistische Bilder zu erzeugen, sondern oft auch, um das, was die Kamera technisch nicht ganz realitätsgetreu abbilden konnte, etwas anzupassen. Umso besser die Aufnahmequalität ist, desto leichter kann man auch die Portraits nachträglich in einem Fotoprogramm bearbeiten.
Wir haben unsere Empfehlungen meist auf Kameras mit 1 Zoll Sensorgröße beschränkt. Davon abweichend dürfen hier aber für die Portraitfotografie 2 Kompaktkameras mit Festbrennweite nicht fehlen, siehe weiter unten. Allerdings handelt es sich dabei um absolute Profikameras in Bezug auf Qualität und Preis. Aber auch hier gilt: auch Einsteiger können damit im Automatik-Modus noch bessere Fotos machen.
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