Actionfotos – 3 spezielle Aufnahmesituationen – Kinder, Tiere, Sport

Bewegte Bilder - Fussball Kind
Bewegte Bilder - Fussball-Kind

Bewegte Bilder – Actionfotos von Kindern und Tieren in Bewegung und speziell auch im Sport brauchen schnelle Reaktionen. Sowohl vom Fotografen als auch von der Kamera.

Die Erzeugung von knackscharfen Bildern stellt höchste Anforderungen an die Fotokameras.

Schneller Autofokus, schnelle Serienbilder und sehr kurze Belichtungszeiten. Das sind die Eigenschaften, die eine dafür geeignete Kamera beherrschen muss.

Wie kann man Bewegung in Bildern darstellen?

Anders als bei Videoaufnahmen hast du beim Fotografieren ein Problem: die Welt bewegt sich. Wenn du die Kamera ruhig hältst und ein sich bewegendes Motiv fotografierst,  bekommst du normalerweise folgendes Ergebnis: Alles, was im Bild ruhig ist – also meistens der Hintergrund – wird scharf dargestellt. Das sich bewegende Motiv aber wird durch die Bewegung während der Belichtungszeit mehrmals verschoben belichtet und dadurch verschwommen.

In der Actionfotografie haben sich deshalb mehrere Möglichkeiten herauskristallisiert, wie man den Eindruck von Bewegung in Bildern vermittelt.

3 grundsätzliche Arten, um Bewegung in einem Bild zu erfassen

Einfrieren der Action durch eine sehr kurze Belichtungszeit. Dabei wird ein winziger Augenblick des Geschehens eingefroren und das gesamte Bild scharf abgebildet. Meist erkennt man dann an der Haltung des Objektes, dass sie nur aus einer Bewegung kommen kann. Bei größeren Sensoren kann durch eine veränderte Blendeneinstellung der Hintergrund auch unscharf abgebildet werden. 

Actionfotos - BMX

Unschärfeeffekte durch lange Verschlusszeiten. Der Hintergrund bleibt scharf, das sich bewegende Objekt verschwimmt. Z.B. entstehen lange farbige Lichtspuren, wenn man in der Nacht fahrende Autos fotografiert.

Bei Belichtungszeiten von 10, 20 oder mehr Sekunden ist unbedingt ein Stativ oder die Befestigung auf einer erschütterungsfreien Unterlage notwendig.

Actionfotos - Autobahn

Mitzieh-Effekt: Führt man die Kamera mit dem bewegenden Objekt mit, dann stellt der Autofokus dieses Motiv scharf, der Hintergrund verschwimmt jedoch. Actionfotos der Sonderklasse.

Bei Kameraschwenks ist aber auch die Gefahr von Verwackelungen sehr groß. Hier ist ein optischer Bildstabilisator ungemein wichtig.

Actionfotos - Motorrad

Technische Erfordernisse für Bewegungseffekte in Actionfotos

  1. Sehr schneller Autofokus
  2. Schnelle Serienbilder
  3. Kurze Auslösezeit
  4. Sehr kurze Belichtungszeiten
  5. Optischer Bildstabilisator
  6. Mehr oder weniger starkes Zoom 

Welche Fotokameras eignen sich für bewegte Bilder?

Speziell bei Aufnahmen mit bewegten Motiven sind billige Kompaktkameras eher ungeeignet. Sie führen oft zu großen Enttäuschungen. Dem altuellen Standard entsprechend sind hier deshalb Modelle mit mindestens 1 Zoll Sensoren empfehlenswert.

Selbst den besten Smartphone Kameras sind hier nämlich enge Grenzen gesetzt. Auch wenn diese durch Fortschritte in der Miniaturisierung der Technik ständig verbessert werden.

Es lohnt sich durchaus auch für Hobbyfotografen, eine professionelle Fotokamera zu kaufen. Die Automatikmodi mit den vorkonfigurierten Einstellungen für die meisten Situationen erleichtern das Fotografieren ungemein. Da kann man herum experimentieren und bisher unerreichbare Schnappschüsse erzielen. Neben dem Spaß lernt man dabei aber auch viel über die verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten.

Und ganz wesentlich: die Bildqualität lässt das Herz von jedem Fotografen höher schlagen. Es ist erstaunlich, wieviel Technik heute schon in kleinen Kompaktkameras verbaut werden kann.

Es macht schon einen Unterschied, ob ich nur mehr oder weniger interessante Fotos herzeige oder ob ich spannende Situationen, direkt aus dem Leben gerissen, präsentieren kann. Egal ob von Kindern, von einem sportlichen Ereignis oder von Tieren auf der freien Wildbahn.

Neue Technik - neue Möglichkeiten

Mit den neuen Kameramodellen gehören langweilige Fotos und Videos der Vergangenheit an. Actionfotos sind jetzt angesagt. Die neueste Technik mit den schnellen Prozessoren, den größeren Sensoren, größeren Zoom und blitzschnellen Autofokus ermöglicht es auch. Nicht mehr nur für Profis, sondern für jeden, der sich für besondere Fotos und Videos begeistern kann.

Hervorragende Motivprogramme erleichtern auch Amateuren professionelle Bilder und Videos. Darüber hinaus  bieten sich mit individuellen Einstellungsmöglichkeiten ungeahnte Perspektiven für Fortgeschrittene und auch für Profis. 

Dafür stehen sowohl die aktuellen Kompaktkameras wie auch die neuesten Bridgekameras zur Verfügung.

Nach oben sind hier kaum Grenzen gesetzt. Systemkameras und ebenso noch immer Spiegelreflexkameras mit größeren Sensoren bieten noch mehr Möglichkeiten. Wesentlich ist hier aber, dass man seine technischen Fähigkeit weiter verbessert und natürlich viel übt.

Spezielle Situationen für Actionfotos

Kinder am Spielplatz

Bei Kindern am Spielplatz hält sich der Zoombedarf noch in Grenzen. Da halten wir 3 – 4-fach für ausreichend, weil man sich ja zu den Motiven hinbewegen kann. Dafür kommen u.E. auch alle auf unserer Hauptseite empfohlenen 1.0 Zoll Sensor Kameras in Frage. 

Im Sport

Im Sport ist für Detailaufnahmen ein größeres Zoom notwendig. Auf einem Fussballplatz z.B. ist die Entfernung vom Zuschauerplatz zu einem Spieler auf dem Feld, der formatfüllend abgebildet werden soll, doch schon relativ groß. Dafür empfehlen wir – wenn große Modelle mit Wechselobjektiv kein Thema sind – eher Bridgekameras.

Hier kommen auch vermehrt Kameraschwenks zum Tragen, weshalb den oben erwähnten Spezifikationen Beachtung geschenkt werden sollte.

Tiere in freier Wildbahn

Das größte Zoom ist erforderlich, wenn man Tiere in freier Wildbahn aufnehmen will. Meist kann man sich den Tieren wegen der Gefahr, aber auch wegen deren Fluchtreflex nicht nähern. Z.B.: Gnus, Büffel oder Zebras in der Serengeti, Vögel und Affen hoch oben in den Bäumen. Auch Kleintiere wie Spinnen, Käfer und Ameisen erwischt man selten im Makro-Modus. Da muss man häufig stark heranziehen. Auch hier sind Bridgekameras eine gute Wahl. In Frage kommen natürlich auch die Reisezoomkameras. Ab einem 1 Zoll Sensor sind sie auch für brillante Actionfotos geeignet

2 Kompaktameras für mehrere Motivsituationen

Mit der Travelzoom Panasonic Lumix TZ202 kann man bei einem 15-fach Zoom eine Menge an Motiven heranzoomen und knackscharf abbilden. Noch etwas professioneller geht es mit der Sony RX100 VII mit einem etwas kleineren 8-fach Faktor. 

Viele Funktionen der aktuellen Kameras sind für Actionfotos zwar nicht unbedingt notwendig, bieten nun aber auch Nicht-Profis bisher nie dagewesene kreative Möglichkeiten. Daher wollen wir die wesentlichen Spezialfunktionen noch zusätzlich anführen.

Spezialfunktionen für bewegte Bilder:

  1. Zeitlupenaufnahmen
  2. Extrem kurze Belichtungsszeiten
  3. Rasanter Autofokus
  4. 4K-Modus für Fotos
  5. Einzelbilder aus 4K-Videos

Mit ein Bisschen Übung lassen sich diese Funktionen auch für weniger geübte Fotografen leicht umsetzen. Überdies verfügen fast alle Kameras über diverse Motivprogramme, die die richtigen Einstellungen für spezielle Situationen automatisch einrichten.

Unsere Kameraempfehlungen für Actionfotos

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