
Die 5 besten Systemkameras mit APS-C und Micro-Four-Thirds Sensor
Systemkameras im Vergleich:
Vergleichssieger
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DSLM – Die Miniaturisierung der Spiegelreflexkamera

Eine Systemkamera ist eine spiegellose Digitalkamera (DSLM = Digital Single Lens Mirrorless). Die Spiegelreflexkameras (DSLR= digital single lens reflex) sind kleiner und leichter geworden, indem man den Spiegel für den optischen Sucher weggelassen hat. Systemkameras sind daher naturgemäß mit einem elektronischen Sucher ausgestattet.
Das hat durchaus mehrere Vorteile.
Mit den Systemkameras wird die Miniaturisierung der Kameras fortgesetzt. Wie bei den Kompaktkameras, wo es schon Profimodelle im Pocket-Format gibt.
Vorteile einer Systemkamera – DSLM
- Vorteil gegenüber einer Spiegelreflexkamera: durch den Wegfall des Spiegels wird die Kamera leichter und kompakter. Alle haben einen elektronischen Sucher. Größere Sensoren ernöglichen eine bessere Bildqualität.
- Im elektronischen Sucher wird das bereits vom Sensor verarbeitete Bild gezeigt. So weiß man also schon vor dem Auslösen genau, wie das Bild abgespeichert werden wird. Da kann man nach Wunsch vorher noch etwas an den Einstellungen verändern (Blende, Belichtungszeit, ISO etc.).
- Jetzt wird geräuschlos fotografiert. Das Geräusch, wenn der Spiegel bei der DSLR hochgeklappt wird, entfällt hier. Sehr vorteilhaft bei Hochzeiten in der Kirche oder auch bei Aufnahmen im Theater.
- Das ist aber noch nicht alles. Die technische Weiterentwicklung ermöglicht u.a. auch eine Beschleunigung der Fokussierung. Ganz wichtig bei bewegten Motiven sowohl bei Fotos als auch Videos.
Nachteile einer Systemkamera
- Der Preis liegt durchwegs höher als bei Kompaktkameras, da man zusätzlich ein Objektiv anschaffen muss. Gute Objektive können fast soviel oder mehr als der Body der Kamera kosten. Die meisten Marken-Produzenten bieten aber auch Kits an (Body + Objektiv). Da kann man zwischen verschiedenen Objektiven wählen. Diese Objektive sind dann auch wesentlich günstiger als bei separater Anschaffung.
- Größe und Gewicht übersteigen Kompaktkameras. Daher ist die Anschaffung einer Kameratasche empfehlenswert.
- Die Elektronik verbraucht mehr Strom als Spiegelreflexkameras. Zumindest ein Ersatzakku mit Ladegerät sollte immer mitgeführt werden.
Systemkameras erobern den Markt
Nach anfänglichen technischen Nachteilen haben die spiegellosen Systemkameras die Spiegelreflexkameras überholt und sind nun weiter auf dem Vormarsch.
Obwohl schon früher DSLMs von Panasonic, Olympus, Canon und Nikon etc. am Markt waren, wurde diese Kategorie wegen der technischen Nachteile gegenüber DSLRs als Lifestyle-Kameras für Einsteiger, Gelegenheitsknipser und Technik-Freaks abgetan.
Erst mit der Einführung von Sonys spiegellosen Systemkameras mit APS-C Sensor (Sony Alpha 6000) und Vollformatsensor (Sony Alpha 7 III) begann ab 2013 die Ablehnung am europäischen Markt langsam zu bröckeln. 2017 konnte sich Sony mit seiner Alpha 9 endgültig gegenüber den professionellen DSLR-Modellen der Platzhirsche Canon und Nikon behaupten.
Mittlerweile haben auch alle namhaften Kamerahersteller eine Reihe von DSLM im Angebot, so dass die Auswahl eines passenden Modells ähnlich wie bei den Kompaktkameras immer schwieriger wird.
Bildqualität der Systemkamera (DSLM)
Die Bildqualität einer Kamera wird von den technischen Komponenten und deren Zusammenspiel bestimmt. Ganz wesentlich wird sie aber von der Größe des Sensors beeinflusst. Während man sich bei den kleinen Kompaktkameras deshalb auf 1 Zoll Sensoren spezialisiert hat (Ausnahme: Edelkompakte mit Vollformat-Sensoren), setzen DSLR und DSLM größere Sensoren ein. Nämlich die APS-C und Micro Four Thirds Sensoren. Sie bieten noch bessere Möglichkeiten.
Aktuell sind die beliebtesten DSLMs mit APS-C-Sensoren ausgestattet. Diese sind relativ günstig und liefern eine annähernd gute Bildqualität wie die Vollformat-Sensoren (insbesondere auch bei wenig Licht). Vollformat und Mittelformat DSLM liegen preislich meist jenseits der 2.000,– Euro ohne Objektiv.
Vergleich Sensor-Größen
2 wichtige TIPPS für den Kauf von Systemkameras
TIPP 1:
Systemkameras werden üblicherweise nur als Body allein geliefert. Das notwendige wechselbare Objektiv muss zusätzlich angeschafft werden.
Bei den meisten Systemkameras werden aber auch sogenannte Kits angeboten (z.B. die Fujifilm X T-200).
Die beinhalten auch ein zugehöriges Objektiv (verschiedene Varianten). Bei so einem Bundle sind die Objektive wesentlich günstiger, als wenn Sie ein Objektiv separat kaufen.
TIPP 2:
Wenn Sie eine Systemkamera kaufen, werden Sie sich später wahrscheinlich ein oder mehrere zusätzliche Objektive zulegen. Die meisten Kamerahersteller haben jeweils eigene Objektivanschlüsse, so dass markenfremde Objektive nicht verwendet werden können. Es wäre daher ratsam, sich zu erkundigen, ob für Ihre ausgewählte Kamera auch entsprechend verschiedene Objektiv-Typen angeboten werden. Eigene Objektivhersteller bieten zwar auch Adaptoren für verschiedene Kamera-Arten an. Fragt sich nur, ob die Qualität dieser Modelle ideal ist.
Fazit:
Eine DSLM besitzt einen größeren Sensor und daher auch größere und bessere Objektive. Das erhöht natürlich auch das Gewicht. Sie ist aber noch immer kleiner und leichter als eine DSLR, bietet aber eine ebenso hochwertige Bildqualität. Dafür benötigen Sie meist auch eine eigene Kameratasche
Wenn Sie also Größe und Gewicht nicht scheuen und mehr aus Ihrer Foto-Leidenschaft herausholen wollen, dann raten wir Ihnen zu einer DSLM.
Übrigens: wenn Sie mit den manuellen Einstellungen noch wenig Übung haben, können wir Sie beruhigen. Die Technik ist so weit fortgeschritten, dass Sie mit dem Automatik-Modus und den Bildprogrammen ebenfalls hervorragende Fotos schießen werden.
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