Innenaufnahmen – 3 Top Kompaktkameras und 1 Systemkamera zur Auswahl

Aufnahmen in Innenräumen

Bei Aufnahmen in Innenräumen muss die Kamera ausreichend helle und rauscharme Bilder machen können.

Feiern, sei es Geburtstage, Hochzeiten und Jubiläen oder sonstige Zusammenkünfte finden sowohl tagsüber wie auch am Abend meist in Innenräumen statt.

Neben der Helligkeit sind hier aber auch weitere Eigenschaften und Komponenten sehr hilfreich: 

Die Raumverhältnisse sind meistens ziemlich eng, daher ist ein Objektiv sinnvoll, das zumindest leicht in den Weitwinkel- und Telebereich hineingeht. Z.B.: 24-70mm.

Die Kompaktkameras und Bridge Kameras ab einer Sensorgröße von 1 Zoll, aber auch Systemkameras mit Kit-Objektiven decken diesen Bereich ab.

Wünschenswert sind sicher auch eine kurze Auslösezeit sowie ein schneller Autofokus, da man bei solchen Anlässen oft spontane Schnappschüsse macht. Ein optischer Bildstabilisator leistet hier ebenfalls gute Dienste.

In jedem Fall wichtig für die Indoorfotografie sind aber:

  • Möglichst großer Sensor
  • Lichtstarkes Objektiv
  • Eingebauter Blitz oder Blitzschuh. – Allerdings wirkt sich ein Blitz in Innenäumen durch das kühle Licht oft negativ auf die Farbwiedergabe aus. Zusätzlich können noch Blendeffekte entstehen.
  • Manuelle Einstellungsmöglichkeiten. Bei schwachem Licht sind ohne Blitz längere Belichtungszeiten notwendig. Wenn man von Hand fotografiert, ist ein Bildstabilisator sehr hilfreich. Noch besser ist es, ein Stativ zu verwenden.

Diese kleinen Kameras sind für Innenaufnahmen geeignet:

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Günstige Systemkamera für Innenaufnahmen – inkl. Objektiv

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Allseits bekannte Probleme bei Aufnahmen in Innenräumen:


Aufnahmen in Innenräumen 1
Innenaufnahme

Wir alle kennen das: die Bilder von Geburtstagen oder von sonstigen Feiern in einem Lokal am Abend sind oft nicht das, was wir uns gewünscht hätten. Zum Weiterschicken mit WhatsApp am Handy reicht es noch. Im Fotobuch kommen die Bilder dann aber nicht mehr so gut rüber. Da hilft nur eines: eine Kamera mit einem möglichst großen Sensor und einem lichtstarken Objektiv. Das sind die entscheidenen Eigenschaften für Aufnahmen in Innenräumen.

Das haben eben die aktuellen Kompaktkameras mit 1.0 Zoll Sensor. Damit erreicht man beinahe eine Bildqualität von System- bzw. Spiegelreflexkameras. Die Vorteile der größeren Sensoren sind so groß, dass die Geräte trotz des eingeschränkten Zoom-Faktors zu regelrechten Publikumslieblingen geworden sind.

Größerer Sensor – bessere Belichtung

Ausschlaggebend für eine gute Belichtung ist die Größe der einzelnen Pixel. Je größer ein Pixel, desto mehr Licht fällt darauf. Viele Megapixel alleine garantieren deshalb noch keine guten Fotos. Folglich geht der aktuelle Trend in Richtung größerer Sensoren, die bei Kompaktkameras eben bei 1 Zoll Sensoren anfangen. 

Neben den kleinen handlichen Modellen gibt es auch etwas größere mit besserem Zoom-Faktor, die Bridgekameras. Hier ist das Rauschverhalten gegenüber den Geräten mit kleinerem Sensor wesentlich geringer.

Noch besser geht es natürlich mit einer Systemkamera. Die aktuell beliebtesten sind mit APS-C und Micro-Four-Thirds Sensoren ausgerüstet. Diese Modelle sind zwar größer und schwerer als Kompaktkameras, aber die Bildqualität überzeugt.

Nach oben hin sind die Grenzen weit geöffnet. Wenn man kein Problem mit der Größe und dem Preis einer Fotoausrüstung hat, dann kann man aus einer  Unmenge von Objektiven und Profikameras auswählen. Allerdings muss man dafür meist einige tausend Euro auf den Tisch legen. 

Preiswerter sind sogenannte Kits, bei denen man den Body samt einem Objektiv erhält. Diese sind daher auch für Amateurfotografen erschwinglich.

Wenn es dann zu dunkel wird, ist natürlich ein eingebauter Blitz oder ein Blitzschuh zum Aufstecken eines externen Blitzgerätes willkommen.

Probleme mit Farben bei Innenaufnahmen

Ein spezielles Thema bei Innenaufnahmen ist der Weißabgleich, da die Automatik bei künstlicher Beleuchtung oft nicht exakt funktioniert und die Bilder je nach Beleuchtungsart einen Farbstich aufweisen. Das ist etwas für geübtere Fotografen, die sich schon mit den Einstellungen ihrer Kamera beschäftigt haben. In diesem Fall lohnt sich aber eine manuelle Einstellungsmöglichkeit.

Sonst muss man auf die entsprechende vorhandene Motivprogramme zurückgreifen.

Wie oben bereits angeführt, halten wir für diesen Bereich in der Kompaktklasse besonders die aktuellen Modelle mit 1.0 Zoll Sensor für empfehlenswert.

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